Arbeitsmarktprofil 2009

Leibnitz
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Zur Charakteristik des Arbeitsmarktbezirkes

Der Arbeitsmarktbezirk Leibnitz entspricht dem politischen Bezirk Leibnitz und besteht aus 48 Gemeinden, darunter eine Stadt (Leibnitz).

Kernraum des Bezirkes ist die Terrassen- und Auenlandschaft der Mur im Leibnitzer Feld südlich des Grazer Beckens. Im Osten hat der Bezirk Anteil am Oststeirischen Hügelland, im Westen am Weststeirischen Hügelland, im Süden bilden der Poßruck und Remschnigg die Grenze zu Slowenien. Über 60% der Gesamtfläche des Bezirkes zählen zum Dauersiedlungsraum.

Siedlungs- und Wirtschaftszentrum des Bezirkes ist vor allem der Kernraum Leibnitz, weitere Arbeitszentren sind Wagna, Lebring-Sankt Margarethen, Straß in Steiermark, Kaindorf an der Sulm und Wildon. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen des Arbeitsmarktbezirkes arbeitet in diesen Gemeinden.

Die hochrangige Verkehrsinfrastruktur mit der Pyhrn Autobahn (A9) und der Südbahn verläuft entlang des Murtals und bietet mit dem Grenzübergang Spielfeld eine gute Anbindung sowohl nach Norden (Oberösterreichischer Zentralraum, Wien) als auch nach Süden (Slowenien, Kroatien). Die innerregionalen Erreichbarkeitsverhältnisse sind generell gut, nur für einige Gemeinden im südwestlichen Teil des Hügellandes sind die Erreichbarkeitsverhältnisse eher ungünstig.

Grafik 1:
Indikatoren sozio-ökonomischer Entwicklung
Veränderungen in %
Grafik 1: Indikatoren sozio-ökonomischer Entwicklung
ZMR ... Zentrales Melderegister (Bevölkerungsregister)
VZ ... Volkszählung
Arbeitsplätze ... Erwerbstätige am Arbeitsort laut Volkszählung

AHS ... Allgemeinbildende höhere Schule
BHS ... Berufsbildende höhere Schule

*Bildungsabschlüsse: Darstellung der Bildungsstruktur (höchste abgeschlossene Ausbildung) der Bevölkerung im Alter von 25 bis unter 65 Jahren
Quellen: Arbeitsmarktservice Österreich, Statistik Austria
 
Arbeitsmarktservice Österreich
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