Arbeitsmarktprofil 2012

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Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Beschäftigung

Im Jahr 2012 waren im Arbeitsmarktbezirk Salzburg 119.839 Personen unselbständig beschäftigt*, davon 58.836 Frauen und 61.003 Männer (Frauenanteil: 49,1%).

Zwischen 2011 und 2012 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten um insgesamt 1,4% gestiegen, wobei die Beschäftigung bei Frauen (+1,4%) und Männern (+1,5%) etwa gleich stark ausgeweitet werden konnte.

Beschäftigungszuwächse bei den Frauen sind oftmals auf Zunahme von Teilzeitarbeit bei den weiblichen Beschäftigten zurückzuführen. Der Anteil der (unselbständig) Teilzeitbeschäftigten lag 2011 in Salzburg bei den Frauen bei 45,9% (Männer: 6,7%). Auch geringfügig Beschäftigte sind zum überwiegenden Teil Frauen. Frauen gehen überwiegend im mittleren Alter (30-44 Jahre) in Teilzeit (Quelle: Statistik Austria, Arbeitskräfteerhebung 2011).

* Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger die Beschäftigtenstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die offizielle Statistik der unselbständigen Beschäftigung des Hauptverbandes beruht nun nicht mehr auf den Daten der Krankenversicherungsträger, sondern wird ausschließlich aus den Datenbanken des Hauptverbandes generiert.

Erwerbsquoten

Die Erwerbsquote (wohnortbezogen) betrug im Bezirk im Jahr 2012 insgesamt 74,3% (Frauen: 72,8%, Männer: 75,6%) und lag damit unter dem landesweiten Vergleichswert (Salzburg gesamt: 76,1%, Frauen: 74,0%, Männer: 78,2%).

Arbeitslosigkeit

Das Niveau der Arbeitslosigkeit liegt deutlich unter dem Österreichschnitt und entspricht etwa dem Landeswert.

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2012 4,7% (Salzburg: 4,7%, Österreich: 7,0%), die Männerarbeitslosigkeit lag dabei mit 5,3% deutlich über jener der Frauen (4,0%).

Im Jahr 2012 waren insgesamt 5.863 Personen (2.429 Frauen und 3.434 Männer) als arbeitslos gemeldet. Der Frauenanteil lag bei 41,4%. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies insgesamt eine Zunahme der Zahl der arbeitslosen Personen um 6,3%, wobei der Anstieg bei den Männern (+7,9%) stärker ausfiel als jener bei den Frauen (+4,0%).

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer/innen stieg im selben Zeitraum um 15,2%.

Pendelwanderung

Aufgrund seiner bedeutenden Arbeitszentren weist der Arbeitsmarktbezirk Salzburg einen hohen Anteil an Einpendler/innen auf. Im Jahr 2010 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohngemeinde hatten, rund 50%, fast 60% der Arbeitsplätze im Bezirk entfielen auf Einpendler/innen.*

Quelle: Statistik Austria, Abgestimmte Erwerbsstatistik 2010
* jeweils inkl. der Pendler/innen zwischen den Gemeinden des Bezirkes
 
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