Arbeitsmarktprofil 2013

Spittal/Drau
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Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Beschäftigung

Im Jahr 2013 waren im Arbeitsmarktbezirk Spittal/Drau 27.492 Personen unselbständig beschäftigt*, davon 12.489 Frauen und 15.003 Männer (Frauenanteil: 45,4%).

Zwischen 2012 und 2013 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten um insgesamt 1,0% zurückgegangen, wobei die Zahl der weiblichen Beschäftigten stagnierte und jene der männlichen Beschäftigten rückläufig war (‑1,7%).

* Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger die Beschäftigtenstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die offizielle Statistik der unselbständigen Beschäftigung des Hauptverbandes beruht nun nicht mehr auf den Daten der Krankenversicherungsträger, sondern wird ausschließlich aus den Datenbanken des Hauptverbandes generiert.

Erwerbsquoten

Die Erwerbsquote (wohnortbezogen) betrug im Bezirk im Jahr 2013 insgesamt 73,7% (Frauen: 69,3%, Männer: 77,6%) und lag damit unter dem landesweiten Vergleichswert (Kärnten gesamt: 74,7%, Frauen: 71,9%, Männer: 77,2%).

Arbeitslosigkeit

Das Niveau der Arbeitslosigkeit liegt deutlich über dem Österreichschnitt und auch klar über dem Landeswert.

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2013 12,1% (Kärnten: 10,2%, Österreich: 7,6%), die Männerarbeitslosigkeit lag dabei mit 12,3% über jener der Frauen (11,9%).

Im Jahr 2013 waren insgesamt 3.792 Personen (1.690 Frauen und 2.103 Männer) als arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies insgesamt eine Zunahme der Zahl der arbeitslosen Personen um 7,8%, wobei der Anstieg bei den Männern (+10,5%) stärker ausfiel als jener bei den Frauen (+4,7%).

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer/innen stieg im selben Zeitraum um 19,2%.

Pendelwanderung

Der Arbeitsmarktbezirk Spittal/Drau ist ein Bezirk mit einem relativ hohen Anteil an Auspendler/innen, der Anteil der Einpendler/innen aus anderen Arbeitsmarktbezirken ist vergleichsweise gering. Im Jahr 2011 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb des Bezirks hatten, fast ein Drittel, etwas weniger als 20% der Arbeitsplätze des Bezirks entfielen auf Einpendler/innen aus anderen Regionen.*

Quelle: STATcube - Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA
* jeweils exkl. der Pendler/innen zwischen den Gemeinden des Bezirkes
 
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