Arbeitsmarktprofil 2014

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Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Beschäftigung

Im Jahr 2014 waren im Arbeitsmarktbezirk Oberwart 20.515 Personen unselbständig beschäftigt*, davon 9.535 Frauen und 10.980 Männer (Frauenanteil: 46,5%).

Zwischen 2013 und 2014 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten um insgesamt 0,3% zurückgegangen, wobei die Beschäftigung bei den Frauen (geringfügig) ausgeweitet werden konnte (+0,3%) und bei den Männern mit ‑0,9% rückläufig war.

* Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger die Beschäftigtenstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die offizielle Statistik der unselbständigen Beschäftigung des Hauptverbandes beruht nun nicht mehr auf den Daten der Krankenversicherungsträger, sondern wird ausschließlich aus den Datenbanken des Hauptverbandes generiert.

Erwerbsquoten

Die Erwerbsquote (wohnortbezogen) betrug im Bezirk im Jahr 2014 insgesamt 75,6% (Frauen: 73,8%, Männer: 77,2%) und lag damit unter dem landesweiten Vergleichswert (Burgenland gesamt: 76,4%, Frauen: 75,6%, Männer: 77,2%).

Arbeitslosigkeit

Das Niveau der Arbeitslosigkeit liegt deutlich über dem Österreichwert und auch klar über dem Landeswert.

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2014 9,9% (Burgenland: 8,9%, Österreich: 8,4%), die Männerarbeitslosigkeit lag dabei mit 10,4% deutlich über jener der Frauen (9,2%).

Im Jahr 2014 waren insgesamt 2.242 Personen (967 Frauen und 1.276 Männer) als arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies insgesamt eine Zunahme der Zahl der arbeitslosen Personen um 0,7%, wobei die Zahl der arbeitslosen Frauen rückläufig war (-1,9%) und jene der männlichen Arbeitslosen angestiegen ist (+2,8%).

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer/innen stieg im selben Zeitraum um 9,7%.

Pendelwanderung

Der Arbeitsmarktbezirk Oberwart ist ein Bezirk mit einem relativ hohen Anteil an Auspendler/innen, aber auch an Einpendler/innen. Im Jahr 2012 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb des Bezirks hatten, fast 40%, etwas weniger als 30% der Arbeitsplätze des Bezirks entfielen auf Einpendler/innen aus anderen Regionen.*

Quelle: STATcube - Statistische Datenbank der STATISTIK AUSTRIA
* jeweils exkl. der Pendler/innen zwischen den Gemeinden des Bezirkes
 
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