Arbeitsmarktprofil 2016

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Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Beschäftigung

Im Jahr 2016 waren im Arbeitsmarktbezirk Grieskirchen 27.234 Personen unselbständig beschäftigt*, davon 12.278 Frauen und 14.955 Männer (Frauenanteil: 45,1%).

Zwischen 2015 und 2016 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten um insgesamt 1,6% gestiegen, wobei die Beschäftigung bei Frauen (+1,5%) und Männern (+1,6%) etwa gleich stark ausgeweitet werden konnte.

* Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger die Beschäftigtenstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die offizielle Statistik der unselbständigen Beschäftigung des Hauptverbandes beruht nun nicht mehr auf den Daten der Krankenversicherungsträger, sondern wird ausschließlich aus den Datenbanken des Hauptverbandes generiert.

Erwerbsquoten

Die Erwerbsquote (wohnortbezogen) betrug im Bezirk im Jahr 2016 insgesamt 77,8% (Frauen: 74,5%, Männer: 80,6%) und lag damit deutlich über dem landesweiten Vergleichswert (Oberösterreich gesamt: 76,8%, Frauen: 73,7%, Männer: 79,5%).

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2016 4,8%, die Männerarbeitslosigkeit lag dabei mit 5,0% über jener der Frauen (4,5%). Der Arbeitsmarktbezirk Grieskirchen hatte damit eine der 15 niedrigsten Arbeitslosenquoten österreichweit.

Im Jahr 2016 waren insgesamt 1.363 Personen (582 Frauen und 781 Männer) als arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies insgesamt eine Abnahme der Zahl der arbeitslosen Personen um 1,1%, wobei die Zahl der arbeitslosen Männer rückläufig war (-4,6%) und jene der weiblichen Arbeitslosen angestiegen ist (+4,0%).

Die Zahl der arbeitslosen Ausländer/innen stieg im selben Zeitraum um 6,4%.

Pendelwanderung

Der Arbeitsmarktbezirk Grieskirchen ist ein Bezirk mit einem hohen Anteil an Auspendler/innen, aber auch einem vergleichsweise hohen Anteil an Einpendler/innen aus anderen Arbeitsmarktbezirken. Im Jahr 2014 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb des Bezirks hatten, rund 42%, etwa 28% der Arbeitsplätze des Bezirks entfielen auf Einpendler/innen aus anderen Regionen.*

Quelle: STATcube - Statistische Datenbank der STATISTIK AUSTRIA
* jeweils exkl. der Pendler/innen zwischen den Gemeinden des Bezirkes
 
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