Arbeitsmarktprofil 2017

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Bevölkerungsstruktur und -entwicklung

Im Arbeitsmarktbezirk Feldkirchen lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes im Jahr 2017 30.102 Personen, davon 15.160 Frauen und 14.942 Männer. Dies entspricht 5,4% der gesamten Kärntner Wohnbevölkerung.

Feldkirchen in Kärnten (14.215 EW, 7.283 Frauen und 6.932 Männer) sowie Steindorf am Ossiacher See (3.772 EW, 1.906 Frauen und 1.866 Männer) und Himmelberg (2.300 EW, 1.140 Frauen und 1.160 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Glanegg (1.884 EW, 929 Frauen und 955 Männer).

Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2016 insgesamt um 0,8% gesunken, wobei die Entwicklung bei Frauen und Männern ähnlich war.

Der Arbeitsmarktbezirk Feldkirchen zählte in den vergangenen Jahrzehnten zu den Bezirken mit einer steigenden, stark positiven Bevölkerungsentwicklung. Auch zwischen 1991 und 2001 (Volkszählungen) ist die Zahl der Einwohner/innen stärker als im landes- und bundesweiten Trend um 5,7% gestiegen (Kärnten: +2,1%, Österreich: +3,0%). Der Bevölkerungsanstieg war in erster Linie auf die positive Geburtenbilanz (+875) zurückzuführen, die Wanderungsbilanz war aber ebenfalls positiv (+766).

Die positive Entwicklung hat sich nach 2001 nicht fortgesetzt. Zwischen 2002 und 2017 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Feldkirchen um 0,7% zurückgegangen (Kärnten: +0,2%, Österreich: +8,8%).

Von den 170 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2016 entfielen 30 auf Deutschland (siehe Tabelle 1a).

Tabelle 1a:
Wegzüge in das Ausland 2016 - Zielland
Zielland Wegzüge
in das Ausland
2016
Deutschland 30        
Italien 12        
Schweiz 4        
Slowakei 3        
Slowenien 2        
Tschechische Republik 1        
Ungarn 12        
Kroatien 5        
ehemaliges Jugoslawien (ohne Slowenien und Kroatien) 5        
Polen 0        
Rumänien 15        
Bulgarien 1        
Türkei 1        
sonstige europäische Staaten 18        
Syrien 10        
Afghanistan 1        
Irak 8        
Iran 1        
sonstige asiatische Staaten (ohne Türkei und Zypern) 4        
Afrika 3        
Amerika 5        
Ozeanien 3        
unbekannt 26        
gesamt 170        
Quelle: STATcube - Statistische Datenbank der STATISTIK AUSTRIA

Von den 689 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2016 entfielen 143 auf Afghanistan (siehe Tabelle 1b).

Tabelle 1b:
Zuzüge aus dem Ausland 2016 - Herkunftsland
Herkunftsland Zuzüge
aus dem Ausland
2016
Deutschland 44        
Italien 5        
Schweiz 5        
Slowakei 6        
Slowenien 4        
Tschechische Republik 2        
Ungarn 27        
Polen 1        
Bulgarien 0        
Rumänien 31        
Kroatien 5        
ehemaliges Jugoslawien (ohne Slowenien und Kroatien) 34        
Türkei 4        
sonstige europäische Staaten 33        
Syrien 97        
Afghanistan 143        
Irak 58        
Iran 46        
sonstige asiatische Staaten (ohne Türkei und Zypern) 72        
Afrika 46        
Amerika 3        
Ozeanien 0        
unbekannt 23        
gesamt 689        
Quelle: STATcube - Statistische Datenbank der STATISTIK AUSTRIA

Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Feldkirchen für das Jahr 2016 ein internationaler Wanderungssaldo von 519 Personen.

Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2017 im Bezirk Feldkirchen mit 13,9% über dem Kärntner Vergleichswert von 13,5%, jener der Über-65-Jährigen entsprach mit 20,9% etwa dem landesweiten Vergleichswert (Kärnten: 21,1%).

Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Feldkirchen im Jahr 2017 mit 7,5% unter dem landesweiten Vergleichswert von 10,0% (Österreich: 15,3%).

Grafik 2:
Bevölkerungsentwicklung 2002-2017
Index 2002=100
Grafik 2: Bevölkerungsentwicklung 2002-2017 Index 2002=100
Die Grafik zeigt die relative Veränderung der Bevölkerungszahl 2002-2017 laut Statistik des Bevölkerungsstandes. Die Bevölkerungszahl ist im Bezirk zwischen 2002 (=100%) und 2017 entsprechend dem landesweiten Trend (Kärnten +0,2%) in etwa gleich geblieben. Im Gegensatz dazu zeigt sich österreichweit ein deutlicher Bevölkerungsanstieg (+8,8%).
Quelle: Statistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes
 
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