Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Schwaz lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 87.447 Personen, davon 43.898 Frauen und 43.549 Männer. Dies entspricht 11,2% der gesamten Tiroler Wohnbevölkerung.
Schwaz (14.480 EW, 7.363 Frauen und 7.117 Männer) sowie Jenbach (7.644 EW, 3.830 Frauen und 3.814 Männer) und Vomp (5.479 EW, 2.734 Frauen und 2.745 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Fügen (4.317 EW, 2.209 Frauen und 2.108 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt um 0,3% gestiegen, wobei die Entwicklung bei den Männern mit +0,4% günstiger war als bei den Frauen mit +0,2%.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Schwaz um 16,3% gestiegen (Tirol: +15,1%, Österreich: +14,1%).
Von den 1.079 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 222 auf Deutschland (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Deutschland | 222 |
| Ungarn | 121 |
| Rumänien | 87 |
| Kroatien | 66 |
| Bulgarien | 57 |
| Ukraine | 50 |
| Türkei | 39 |
| Slowakei | 38 |
| Bosnien und Herzegowina | 37 |
| Italien | 32 |
| gesamt | 1.079 |
Von den 1.276 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 295 auf Deutschland (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Deutschland | 295 |
| Ungarn | 207 |
| Rumänien | 86 |
| Türkei | 59 |
| Bosnien und Herzegowina | 56 |
| Ukraine | 51 |
| Kroatien | 47 |
| Italien | 46 |
| Bulgarien | 37 |
| Slowakei | 29 |
| gesamt | 1.276 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Schwaz für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 197 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Schwaz mit 15,2% über dem Tiroler Vergleichswert von 14,3%, jener der Über-65-Jährigen mit 19,0% darunter (Tirol: 19,8%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Schwaz im Jahr 2025 mit 16,6% unter dem landesweiten Vergleichswert von 19,0% (Österreich: 20,2%).