Arbeitsmarktprofil 2008

Leoben
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Leoben

Zur Charakteristik des Arbeitsmarktbezirkes

Der Arbeitsmarktbezirk Leoben entspricht dem politischen Bezirk Leoben und besteht aus 19 Gemeinden, darunter drei Städte (Eisenerz, Leoben und Trofaiach).

Das Palten-Liesingtal und das Murtal gliedern den Bezirk Leoben in drei Teile. Im Norden hat der Bezirk Anteil an den Nördlichen Kalkalpen. Südlich des Murtales liegt die Mittelgebirgslandschaft des Steirischen Randgebirges. Die alpinen Bereiche sind sehr dünn besiedelt und der Anteil des Dauersiedlungsraumes ist dementsprechend gering (16%).

Das eindeutige Siedlungs- und Wirtschaftszentrum ist die Bezirkshauptstadt Leoben, wo sich rund 40% der Bevölkerung und 60% der Arbeitsplätze des Bezirkes konzentrieren. Kleinere Arbeitszentren sind Eisenerz, Sankt Michael in Obersteiermark, Trofaiach und Niklasdorf.

Generell ist der Bezirk über die A9 (Pyhrn Autobahn), die S36 (Murtal Schnellstraße) sowie die S6 (Semmering Schnellstraße) gut an das hochrangige nationale Verkehrsnetz angebunden. Aber trotzdem weisen vor allem die inneralpinen Teile des Bezirkes eher ungünstige Erreichbarkeitsverhältnisse auf. Benachteiligt sind etwa die Gemeinden im Norden des Bezirks (Eisenerz, Hieflau).

Grafik 1:
Indikatoren sozio-ökonomischer Entwicklung
Veränderungen in %
Grafik 1: Indikatoren sozio-ökonomischer Entwicklung
ZMR ... Zentrales Melderegister
VZ ... Volkszählung
Arbeitsplätze ... Erwerbstätige am Arbeitsort laut Volkszählung

AHS ... Allgemeinbildende höhere Schule
BHS ... Berufsbildende höhere Schule

*Bildungsabschlüsse: Darstellung der Bildungsstruktur (höchste abgeschlossene Ausbildung) der Bevölkerung im Alter von 25 bis unter 65 Jahren
Quellen: Arbeitsmarktservice Österreich, Statistik Austria
 
Arbeitsmarktservice Österreich
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