Beschäftigung und Arbeitslosigkeit
Im Jahresdurchschnitt 2024 waren in Tirol 358.980 unselbständig Beschäftigte registriert (171.387 Frauen und 187.592 Männer). Die Zahl der unselbständig Beschäftigten ist zwischen 2023 und 2024 um 0,7% angestiegen (Österreich: +0,1%). Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen (+1,1%) günstiger als bei den Männern (+0,3%).
Die Erwerbsquote (wohnortbezogen) betrug in Tirol im Jahr 2024 insgesamt 80,3% (Frauen: 77,5%, Männer (u. altern. Geschl.): 82,8%) und lag damit über dem bundesweiten Vergleichswert (Österreich gesamt: 76,9%, Frauen: 74,3%, Männer (u. altern. Geschl.): 79,2%).
Das Niveau der Arbeitslosigkeit liegt in Tirol unter dem Österreichwert. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 2024 4,3%, wobei die Frauenarbeitslosigkeit mit einer Quote von 4,0% etwas unter jener der Männer u. altern. Geschl. (4,5%) lag. (Österreich gesamt: 7,0%, Frauen: 6,4%, Männer u. altern. Geschl.: 7,5%).
Im Jahresdurchschnitt 2024 waren in Tirol insgesamt 16.027 Personen (7.097 Frauen und 8.931 Männer u. altern. Geschl.) als arbeitslos gemeldet, dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 9,3%, wobei der Anstieg bei den Männern (u. altern. Geschl.) mit +10,1% stärker ausgefallen ist als bei den Frauen mit +8,2%. Bei den Ausländer_innen ist die Zahl der Arbeitslosen zwischen 2023 und 2024 um 16,9% gestiegen.
Aufgrund der starken innerregionalen Pendlerströme in die Landeshauptstadt Innsbruck sowie in die anderen großen Arbeitszentren innerhalb des Landes ist Tirol ein Bundesland mit relativ geringen Anteilen an Auspendlern und Auspendlerinnen in andere Bundesländer oder ins Ausland. Auch der Anteil an Einpendlern und Einpendlerinnen aus anderen Bundesländern ist vergleichsweise gering. Im Jahr 2022 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb Tirols hatten, rund 5%, ein sehr niedriger Anteil der Arbeitsplätze (rund 3%) entfiel auf Erwerbstätige aus anderen Bundesländern.